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Romandie
Starke Nachfrage: Bobst erhöht das Umsatzziel

Blick in eine Bobst-Halle: Hauptsitz der Gruppe ist die Gemeinde Prilly im Kanton Waadt. Keystone

Faltschachteln und Wellpappe sind ein einträgliches Geschäft: Die Westschweizer Firma Bobst steigert den Umsatz und den Gewinn, beim Ausblick sind die Waadtländer sehr optimistisch.

Veröffentlicht am 28.07.2016

Der Verpackungsmaschinenhersteller Bobst hat im ersten Halbjahr den Umsatz um 14,4 Prozent auf rund 600 Millionen Franken gesteigert. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 3,3 Prozent auf 18 Millionen Franken.

Unter dem Strich verdiente der Waadtländer Konzern aber weniger, weil er im Vorjahr von einem einmaligen positiven Steuereffekt in der Höhe profitiert hatte. Der Reingewinn belief sich im 1. Halbjahr auf 9,7 Millionen Franken nach 14,8 Millionen in der Vorjahresperiode, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Optimistischer Ausblick

Im Ausblick zeigt sich der Konzern optimistisch. Bobst erwartet eine anhaltend starke Nachfrage in Europa und Nordamerika. Asien dürfte sich weiter verbessern, aber die Nachfrage in Südamerika werde wegen der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung gering bleiben.

Bobst erhöht deshalb das Umsatzziel für das Gesamtjahr 2016 leicht von 1,3 bis 1,35 Milliarden Franken auf 1,35 bis 1,40 Milliarden Franken. Das Betriebsergebnis dürfte stabil bleiben, während beim Reingewinn wegen des Steuereffekts im Vorjahr mit einem Rückgang gerechnet wird.

(sda/ise/ama)

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