Der US-Konzern Johnson & Johnson hat den starken Dollar im ersten Quartal zu spüren bekommen. Der Umsatz sank durch die ungünstigen Währungseffekte um 4,1 Prozent auf 17,4 Milliarden Dollar, wie der Konzern mitteilte. Im Ausland brachen die Erlöse zweistellig ein, während Johnson & Johnson in der Heimat um fast 6 Prozent wachsen konnte.

Update der Medikamenten-Palette

Vor allem die Verkäufe neuer verschreibungspflichtiger Medikamente kurbelten das Geschäft an. Sein Medikamenten-Angebot frischt Johnson & Johnson derzeit auf, weil etablierte Gewinnbringer wie das Hepatitis-Medikament Olysio oder der Blutverdünner Xarelto neue Konkurrenzprodukte im Nacken haben.

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Der Gewinn verringerte sich um 8,6 Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar. Rechnet man Sondereffekte heraus, dann verdiente der Konzern je Aktie 1,56 Dollar, was mehr war als am Markt erwartet wurde. Seine Prognosen für das Gesamtjahr strich der Konzern mit Verweis auf den starken Dollar zusammen. Je Aktie erwartet der Konzern in diesem Jahr nur noch 6,04 bis 6,19 Dollar Gewinn. Zuvor war er von 6,12 bis 6,27 Dollar ausgegangen.

Johnson und Johnson vertreibt Medikamente sowie Medizintechnik, Hygieneartikel und Pflegeprodukte.

(awp/chb)