Die starke Schweizer Währung und die weltweit stagnierende Nachfrage veranlassen den Westschweizer Verpackungsmaschinenhersteller Bobst, Teile seiner Produktion auszulagern. Dadurch werden bis Mitte 2013 rund 420 der weltweit 5300 Arbeitsstellen gestrichen.

Der grösste Teil des Stellenabbaus betreffe die Produktionsstandorte bei Lausanne, wie es in einem Communiqué hiess. Zu Entlassungen wird es laut Bobst nicht kommen, da der Stellenabbau mit der Auflösung temporärer oder befristeter Arbeitsverträge, mit frühzeitigen Pensionierungen und der üblichen Personalfluktuation durchgeführt werde.

Zudem führt Bobst im Januar für ein halbes Jahr Kurzarbeit ein, womit das Unternehmen beabsichtigt, so viel Personal wie möglich bis zum erwarteten Nachfrageanstieg zu behalten. Von der Umstrukturierung nicht betroffen seien die Lehrlinge und die Entwicklungsabteilung, teilte das Unternehmen weiter mit.

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(vst/laf/sda)