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Starker Franken lastet auf Quartal von GAM

Logo von GAM: Verwaltetes Vermögen blieb praktisch stabil. Keystone

Der erstarkte Franken hat zum Ende des ersten Quartals auf das verwaltete Vermögen von GAM gedrückt. Neugeldzuflüsse und positive Marktperformance konnten jedoch das Minus kompensieren.

Veröffentlicht am 21.04.2015

Die Vermögensverwaltungsgruppe GAM hat zum Ende des ersten Quartals 2015 die negativen Auswirkungen durch die Frankenstärke auf die verwalteten Vermögen zu spüren bekommen, allerdings ist der Effekt insgesamt durch Netto-Neugeldzuflüsse und eine positive Marktperformance kompensiert worden. Per Ende März beliefen sich die Assets under Management (AuM) insgesamt auf 123,3 Milliarden Franken gegenüber 123,2 Milliarden Ende 2014.

Im grösseren Bereich Investment Management (IM) gingen die verwalteten Vermögen seit Jahresbeginn um 2,4 Milliarden auf noch 73,7 Milliarden Franken zurück, wie die Gruppe in ihrem Interim Management Statement schreibt. Die Stärkung des Schweizer Frankens im ersten Quartal habe dabei eine negative Auswirkung von 4,1 Milliarden gehabt. Positive Marktperformance und Netto-Neugeldzuflüsse hätten dagegen in einem Plus von 1,7 Milliarden Franken resultiert.

Erwartungen leicht übertroffen

Der Bereich Private Labelling (PL) wies per Ende Quartal verwaltete Vermögen von 49,6 Milliarden Franken gegenüber 47,1 Milliarden Ende 2014. Der Bereich konnte ebenfalls von Netto-Neugeldzuflüssen und einer positiven Marktperformance profitieren. Mit 1,5 Milliarden sei der negative Einfluss von Wechselkursschwankungen geringer gewesen als im IM, da hier die Mehrheit der verwalteten Vermögen in Schweizer Franken denominiert sei, kommentiert GAM.

Mit dem ausgewiesenen Wert hat GAM die Erwartungen am Markt insgesamt leicht übertreffen können. Die Analysten von UBS und Vontobel hatten die Kundenvermögen bei 120,5 Milliarden und 123,0 Milliarden Franken erwartet.

Marke «GAM» wird gestärkt

Das Tangible Equity weist die Gruppe per Ende März 2015 mit 545,4 Millionen Franken aus gegenüber 540,6 Millionen per Ende 2014.

Die Umsetzung der im März präsentierten mittelfristigen strategischen Initiativen schreite «plangemäss» voran, heisst es weiter. Ab dem 1. Juni 2015 würden nun sämtliche Bereiche der Gruppe under der Marke «GAM» auftreten. Der Name «Swiss & Global Asset Management» werde künftig nicht mehr verwendet. Die mit der Bank Julius Bär lizenzierte Marke «Julius Bär Funds» werde weiterhin genutzt, als reine Produktmarke.

(awp/dbe/ama)

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