Der Hörsystem-Hersteller Sonova hat im ersten Halbjahr 2015/16 (per Ende September) ein kleines Plus beim Umsatz verbucht, jedoch unter der Frankenstärke und einem geringeren Implantateumsatz gelitten. Der Umsatz stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 1,3 Prozent auf 1'003,2 Millionen Franken, in Lokalwährungen (LW) betrug das Umsatzwachstum 6,7 Prozent, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Der Ebita sank um 9,3 Prozent auf 195,8 Millionen (+0,7 Prozent in LW), die entsprechende Marge betrug 19,5 Prozent nach 21,8 Prozent im Vorjahr. Der Ebit betrug 182,3 Millionen Franken, was einem Minus von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Unter dem Strich verblieb ein um 9,4 Prozent tieferer Gewinn nach Steuern von 157,3 Millionen.

Erwartungen nicht erfüllt

Damit hat das Unternehmen die Konsenserwartungen des Marktes beim Umsatz erfüllt, auf Ergebnisebene jedoch verfehlt. Im Durchschnitt wurde mit einem Umsatz von 1'003 Millionen Franken, einem Ebita von 214,1 Millionen und einem Reingewinn von 170,0 Millionen gerechnet.

Die Gruppe erwartet neu ein Umsatzwachstum von 6 bis 8 Prozent und eine Ebita-Steigerung von 3 bis 7 Prozent oder 7 bis 11 Prozent auf wiederkehrender Basis, jeweils in Lokalwährungen (bisher: 7 bis 9 Prozent Umsatzwachstum respektive 9 bis 13 Prozent Ebita-Steigerung), so die Mitteilung weiter.

(awp/ise)