Der Maschinenhersteller Starrag sucht wegen der starken Frankenaufwertung nach Möglichkeiten, Kosten einzusparen. Starrag führt nach eigenen Angaben Gespräche mit Lieferanten und Arbeitnehmervertretungen, um die Aufwertung zumindest zum Teil zu kompensieren.

Das Unternehmen sei überrascht worden von der Aufgabe der Kursuntergrenze zum Euro durch die Schweizerische Nationalbank, heisst es in der Medienmitteilung. Zwar sieht sich der Hersteller von Werkzeugmaschinen weniger stark den Wechselkursschwankungen ausgesetzt als andere Industrieunternehmen.

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«Nicht ohne Einfluss» auf die Konkurrenzfähigkeit

Dennoch und trotz Produktivitätssteigerungen in den vergangenen Jahren werde die Aufwertung «nicht ohne Einfluss» auf die Konkurrenzfähigkeit der Schweizer Werke bleiben, schreibt Starrag weiter. Die Preise in den Märkten liessen sich nur selektiv erhöhen. Details zu den laufenden Gesprächen gibt Starrag nicht bekannt.

Das Unternehmen teilte zudem mit, dass es im vergangenen Jahr den Umsatz leicht auf 393 Millionen Franken gesteigert hat. Das ist ein Plus von 0,6 Prozent. Beim Auftragseingang musste Starrag hingegen einen Rückgang um 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 407 Millionen Franken hinnehmen.

Rückgang weniger stark als erwartet

Damit fiel der Rückgang jedoch längst nicht so stark aus wie nach neun Geschäftsmonaten befürchtet, als der Rückgang noch im zweistelligen Bereich lag. Die ausführlichen Geschäftszahlen für 2014 stellt die Starrag Group am 6. März vor.

(sda/dbe)