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Rückgang
Starker Franken trübt Halbjahr von Cicor ein

Produkt von Cicor: Der Industriekonzern blickt vorsichtig in die Zukunft. Cicor

Der Hersteller von Elektro-Komponenten hat im ersten Halbjahr weniger verdient. Auch der Umsatz schrumpfte. Cicor hofft nun auf eine stabile Lage an der Währungsfront.

Veröffentlicht am 12.08.2015

Die Industriegruppe Cicor hat im ersten Halbjahr 2015 aufgrund der Frankenstärke einen Rückgang bei Umsatz und Ergebnis verbucht. Der Umsatz sank um rund 11 Prozent auf 92,1 Millionen Franken und der Auftragseingang um 1,6 Prozent auf 98,6 Millionen.

Bereinigt um Währungs- und Umrechnungseffekte betrug das Minus beim Umsatz 6,3 Prozent. Die Bestellungen stiegen hingegen um 3,9 Prozent, wie der Hersteller von elektronischen Komponenten und Systemen  mitteilt.

Unveränderte Marge

Auch auf Gewinnstufe konnte Cicor den negativen Währungseffekt nicht kompensieren. So sank der Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda um 10 Prozent auf 7,9 Millionen Franken, was zu einer unveränderten Marge von 8,6 Prozent führte.

Der Ebit ging um 22 Prozent auf 3,4 Millionen Franken zurück, und unter dem Strich lag der Reingewinn bei 0,6 Millionen nach 2,5 Millionen im Vorjahr. Das Unternehmen hat die Vorjahreszahlen nach dem Wechsel zu Swiss GAAP FER von IFRS neu ausgewiesen.

Vorsichtiger Ausblick

Die Division Electronic Solutions litt stark unter der schwierigen Marktsituation im ersten Halbjahr 2015 und erwirtschaftete einen Umsatz von 65,7 Millionen Franken, ein Minus von 12 Prozent, wie es weier heisst. Die Division AMS präsentierte sich mit einem Mix von einerseits guter Performance und andererseits von Bereichen, die vom wirtschaftlichen Umfeld negativ betroffen waren. Hier sank der Umsatz um 5,2 Prozent auf 26,4 Millionen.

Beim Ausblick bleibt das Unternehmen vorsichtig. Die Gruppenleitung erwartet im zweiten Halbjahr 2015 leicht höhere Volumen sowie im Vergleich zum ersten Halbjahr eine Aufwärtsbewegung beim Betriebsergebnis und der Profitabilität. Dies allerdings unter der Voraussetzung, dass sich das wirtschaftliche Umfeld währungsbedingt nicht noch weiter verschlechtert. Genaue Prognosen für das ganze Geschäftsjahr 2015 seien aus heutiger Sicht jedoch schwierig, so Cicor weiter.

(awp/dbe/ama)

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