Der Ostschweizer Werkzeugmaschinen-Hersteller Starrag Group hat im ersten Semester 2013 einen höheren Auftragseingang und Umsatz verbucht. Betriebs und Reinergebnis gingen aufgrund von Restrukturierungskosten jedoch zurück. Beim Auftragseingang verzeichnete das Unternehmen ein Plus von 7,0 Prozent auf 206,4 Millionen Franken, der Umsatz stieg um 8,8 Prozent auf 199,4 Millionen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

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Der Betriebsgewinn (EBIT) sank hingegen um 16 Prozent auf 9,1 Millionen Franken und die entsprechende Marge ging auf 4,6 Prozent von 6,0 Prozent im Vorjahr zurück. Als Grund nennt Starrag Restrukturierungskosten in Höhe von 2,1 Millionen. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 5,7 Millionen oder 17 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode.

Indische Produktionsstätte

Zu dem Umsatzwachstum trugen die Akquisition Bumotec und positive Währungseinflüsse aufgrund des etwas erstarkten Euro bei, schreibt Starrag weiter. Organisch resultierte ein Rückgang um 4,3 Prozent. Beim Ordereingang konnten Einbussen in Asien, vor allem China, durch deutliche Avancen auf den europäischen Märkten mehr als ausgeglichen werden. Deutlich zuzulegen vermochten die Bereiche Aerospace und Industrial, während sich der Zielmarkt Transport rückläufig entwickelte.

Der Auftragsbestand lag Ende Juni 2013 mit rund 250 Millionen Franken um rund 5 Prozent über dem Wert von Ende 2012. Im zweiten Halbjahr rechnet Starrag mit ersten Verkaufserfolgen einer Baureihe kompakter Bearbeitungszentren die an der neuen indischen Produktionsstätte Bangalore gefertigt werden. Die Planung der mit einem Neubau verbundenen Kapazitätserweiterung der 2012 akquirierten Bumotec schreitet voran, heisst es weiter.

Das zweite Halbjahr 2013 sei von verschiedenen Unsicherheiten mit teils gegenläufigen Entwicklungen in allen Zielmärkten geprägt, schreibt Starrag weiter. Für das Gesamtjahr 2013 rechnet das Management mit einem Auftragseingang und Umsatz über dem Vorjahreswert, der EBIT soll im Rahmen des Vorjahres ausfallen.

(ama/jev/awp)