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Starrag profitiert von tieferen Steuern

Starrag in Rohrschacherberg: Gewinn verbessert – Angst vor Frankenstärke. Keystone

Trotz stabilem Umsatz hat der Maschinenbauer seinen Gewinn steigern können. Starrag Heckert profitierte von tieferen Steuern. Sorgen bereitet indes die Frankenstärke.

Veröffentlicht am 06.03.2015

Der St. Galler Maschinenbau-Konzern Starrag hat im vergangenen Geschäftsjahr bei praktisch gleich hohem Umsatz wie im Vorjahr seinen Gewinn um sieben Prozent gesteigert. Das Unternehmen machte 2014 einen Reingewinn von 14,4 Millionen Franken, nach 13,5 Millionen Franken im Vorjahr.

Für den höheren Gewinn im Jahresvergleich ist hauptsächlich ein tieferer Steuersatz verantwortlich, wie die Firma am Freitagmorgen mitteilte. Der Betriebsgewinn vor Steuern blieb mit 19,1 Millionen Franken praktisch gleich hoch wie im Vorjahr (19,0 Millionen Franken).

Umsatz 0,6 Prozent höher

Den Umsatz für das vergangene Geschäftsjahr hatte Starrag schon Ende Januar mitgeteilt: Der Umsatz betrug 393 Millionen Franken und lag damit 0,6 Prozent über dem Wert vom Vorjahr. Zu kämpfen hat Starrag beim Einholen von Aufträgen: Der Auftragseingang ging gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent zurück auf 407 Mio. Franken.

Starrag bekräftigte, dass unter anderem wegen der Frankenstärke nach Möglichkeiten zur Kosteneinsparung gesucht werde. Der Hersteller von Werkzeugmaschinen sieht sich allerdings den Wechselkursschwankungen weniger stark ausgesetzt als andere Industriefirmen.

Unveränderte Dividende

Für die Aktionäre schlägt Starrag eine im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Dividende von 1.80 Franken pro Aktie vor. Die Generalversammlung findet am 24. April statt.

(sda/gku)

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