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Startup surft auf dem Hype um Fintech, Bitcoin und Hanf

Hanf, Bitcoin und Fintech sind eine Geschäftsidee.
Hanf, Bitcoin und Fintech sind eine Geschäftsidee für ein kanadisches Startup. Quelle: Keystone

Ein Startup hat die Schlagworte des Jahres zu einem einzigen Geschäftsmodell zusammengefasst: Es gibt Kunden die Möglichkeit, mit Bitcoin Hanf zu bezahlen.

Von David Torcasso
am 04.01.2018

Das kanadische Unternehmen Glance Technologies hat einen Deal unterzeichnet, bei dem es seine Mobile-Payment-Plattform an ein Unternehmen mit dem wohlklingenden Namen « Cannabis Big Data Holdings Inc.» lizenziert. Dieses plant, Massageöle, Seifen und Lippenbalsam an Cannabis-Apotheken zu verkaufen. Das Unternehmen Fobisuite Technologies stellt dafür die Hardware her, die es Einzelhändlern ermöglichen soll, Krypto-Währungen als Zahlungsmittel zu akzeptieren.

«Wir haben einen effektiven Weg gefunden, Blockchain mit Big Data und Cannabis zu kombinieren», sagte Rob Anson, CEO von «Cannabis Big Data» am Donnerstag. Die Aktie von Glance Technologies stieg indes um 2,4 Prozent auf 2,10 kanadische Dollar.

In Zukunft immer mehr mit Krypto-Währungen bezahlen

Die Schritt steht exemplarisch für einen Trend: Kleine Firmen lassen ihre Geschäfte über Krypto-Währungen laufen. Dabei lohnt sich auch eine Umbenennung auf die momentan so heiss geliebten Investoren-Geschäfte wie Hanf oder Bitcoin

Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Buzzwords Cannabis und Krypto kreuzen: Cannabisverkäufer in den USA, wo Cannabis in verschiedenen Bundesstaaten legal ist, können noch immer nicht auf Banken zugreifen, weil die Pflanze eine verbotene Substanz der amerikanischen Bundesregierung bleibt. Deshalb sind die Händler gezwungen, ausschliesslich mit Bargeld zu zahlen. Diese logistischen Herausforderungen und die ständige Sicherheitsbedrohung haben viele Händler dazu gebracht, auf Bitcoin umzusteigen. 

Mit Material von Bloomberg

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