ProSiebenSat.1 ist nach einem starken ersten Quartal auf Rekordkurs. Der TV-Konzern verdiente zwischen Januar und März deutlich mehr Geld und steigerte unter anderem dank höherer Werbeeinnahmen und der wachsenden Bedeutung digitaler Geschäfte ausserhalb des klassischen Fernsehmarkts den Umsatz um 6,5 Prozent auf 634,8 Millionen Euro.

Der um Einmaleffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um neun Prozent auf 141,6 Millionen Euro zu. Das im Mdax notierte Unternehmen schnitt damit deutlich besser als erwartet ab.

Unter dem Strich blieben der Sendergruppe (Sat.1, ProSieben, Kabel1, Sixx) in den ersten drei Monaten knapp 51 Millionen Euro in der Kasse, ein Plus von mehr als 50 Prozent verglichen mit dem Startquartal des vergangenen Jahres. «Wir haben heute bereits über 30 Prozent des zusätzlichen Umsatzpotenzials, das wir bis 2015 erreichen wollen, realisiert», sagte Vorstandschef Thomas Ebeling der Mitteilung zufolge.

Der Konzern verbesserte auch die Profitabilität weiter, die Marge des um Sondereffekte bereinigten Ebitda wuchs im ersten Quartal auf 22,3 Prozent. Für das Jahr bekräftigte Ebeling seine Prognose und rechnet weiter mit einem Umsatzplus im mittleren einstelligen Prozentbereich. Das bereinigte Ebitda soll 2012 auf über 850 Millionen Euro auf einen neuen Bestwert steigen.

(muv/chb/awp)

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