Das Zürcher Bauunternehmen Steiner Gruppe hat den Umsatz im Ende März beendeten Geschäftsjahr 2014/15 um 6 Prozent auf 854,5 Millionen Franken gesteigert. Der Gewinn sank hingegen von 11,2 Millionen Franken im Vorjahr auf 8,3 Millionen Franken.

Grund für den Gewinnrückgang seien Sonderkosten auf einzelnen Projekten in den wichtigen Regionen Zürich und Basel, teilte der Immobilienentwickler am Donnerstag mit.

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Optimismus für das neue Jahr

Für das kommende Geschäftsjahr gibt sich die Steiner Gruppe optimistisch. Das Unternehmen habe eine solide Basis geschaffen für ein weiteres Wachstum, hiess es. Es wolle seine Marktposition stärken und dabei den Anteil an eigenen Entwicklungsprojekten erhöhen. Damit sind Bauprojekte gemeint, die Unternehmen selbst aufgleisen, umsetzen und danach vermarkten.

Die Steiner Gruppe wurde 2010 von Inhaber Karl Steiner an die indische Hindustan Construction Company Ltd. (HCC) verkauft. Der Konzern hat seinen Sitz in Mumbai und beschäftigt über 3000 Mitarbeitende. Das Generalunternehmen ist vor allem auf Infrastrukturprojekte und Immobilen spezialisiert.

(sda/ise/ama)