Die Credit Suisse hat im Zusammenhang mit dem Schuldeingeständnis im US-Steuerstreit nur wenig Geschäft verloren. «Die Kundenabgänge hielten sich in sehr engen Grenzen», sagte Private-Banking-Chef Hans-Ulrich Meister am Montag auf einer Podiumsdiskussion. «Gleichzeitig haben wir neues Geschäft gemacht.»

Die zweitgrösste Schweizer Bank hatte den seit 2011 schwelenden Steuerstreit im Mai mit der Zahlung von 2,8 Milliarden Dollar beigelegt. Nach einer drei Jahre laufenden Strafuntersuchung hatte sich die Credit Suisse schuldig bekannt, reichen Amerikanern bei der Steuerhinterziehung geholfen zu haben. Experten hatten nicht ausgeschlossen, dass sich daraufhin der eine oder andere Geschäftskunde nach einer anderen Bank umsehen könnte.

(sda/me)