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Strafzins auf Euro-Konten kostet die UBS viel Geld

Sergio Ermotti: Kunden mit Euro-Konten müssen Gebühren zahlen. Keystone

Die grösste Schweizer Bank erhebt seit Mai auf Konten mit Guthaben von mehr als 1 Million Euro eine Gebühr. In Folge rechnet die UBS mit Nettoabflüssen von bis zu 3,5 Milliarden Franken.

Veröffentlicht am 08.06.2017

Die Schweizer Grossbank UBS rechnet wegen der auf Euro-Konten erhobenen Gebühren in der Vermögensverwaltung mit einem Netto-Abfluss von drei bis 3,5 Milliarden Franken.

«Kunden, die grosse Euro-Bestände haben, sind für uns ein Verlustgeschäft», sagte Finanzchef Kirt Gardner am Donnerstag auf einer Finanzkonferenz von Goldman Sachs in Madrid.

Der weltgrösste Vermögensverwalter hatte im März angekündigt, dass europäische Kunden ab Mai auf Bankguthaben von mehr als einer Million Euro eine Gebühr von jährlich 0,6 Prozent entrichten müssen. Begründet wurde der Schritt mit den von der Europäischen Zentralbank verhängten Negativzinsen.

(sda/me/gku)

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