Der Dentalimplantat-Hersteller Straumann hat in einem schwierigen Markt im Geschäftsjahr 2012 eine rückläufige Entwicklung verzeichnet. Zudem war das Jahr durch einige Sondereffekte geprägt. Im Berichtsjahr beliefen sich die Verkäufe so auf 686,3 Millionen Franken. In Schweizer Franken entspricht dies einem Rückgang um 1,1 Prozent in Lokalwährungen resultierte eine Abnahme um 1,6 Prozent.

Der Betriebsgewinn (Ebit) sank um knapp 24 Prozent auf 61 Millionen Franken. Die Ebit-Marge erreichte 8,9 Prozent. Ohne Sondereffekte wird der Ebit mit 99,5 Millionen und die Marge mit 14,5 Prozent ausgewiesen. Dies vergleicht sich mit einer Marge von 11,5 Prozent nach beziehungsweise 17,3 Prozent vor Sondereffekten im Vorjahr. Anlässlich der Publikation der Q3-Zahlen Ende Oktober hatte das Management für das Gesamtjahr eine Ebit-Marge unter Ausschluss einmaliger Restrukturierungskosten «in der Grössenordnung des Halbjahresergebnisses»  (14,7 Prozent) angekündigt.

Der Reingewinn sank um fast 49 Prozent auf 36,4 Millionen Franken, teilt Straumann mit. Im Berichtsjahr fielen an Sondereffekten eine Wertminderung von 21 Millionen im Zusammenhang mit dem Geschäft mit regenerativen Produkten sowie Einmalaufwendungen von 18 Millionen wegen Kostenoptimierungsinitiativen und Abfindungen an, so die Mitteilung weiter. Im Vorjahr prägten ebenfalls Sondereffekte die Rechnung: eine Wertverminderung immaterieller Vermögenswerte von 40 Millionen sowie ein latenter Steuereffekt von 13 Millionen.

Anzeige

(tke/jev/awp)