Der Zahnimplantatehersteller Straumann hat im vergangenen Geschäftsjahr dank Reorganisation und Personalabbau den Betriebsgewinn verbessert und den Reingewinn auf 101,2 Millionen Franken verdreifacht. Zuletzt wurde im Jahr 2010 mit 131 Millionen Franken ein Reingewinn in dreistelliger Millionen-Höhe erzielt. Der Umsatz ging aber um 0,9 Prozent auf 679,9 Milliarden Franken zurück.

Organisch liegt er aber um 1,2 Prozent höher als im Jahr davor, wie Straumann am Dienstag mitteilte. Das Wachstum sei vor allem auf die Entwicklung in Nordamerika, China und Japan zurückzuführen. Diese Märkte kompensierten die rückläufigen Geschäfte in Europa.

Der Gewinnzuwachs ist eine Folge aus der Reorganisation. Unter anderem hat Straumann auch 12 Prozent seines Personalbestands abgebaut. Straumann habe sich wegen des verändernden Marktumfelds zu Massnahmen gezwungen gesehen, heisst es in der Mitteilung. Zudem haben Zuflüsse aus beteiligten Firmen, etwa der brasilianischen Neodent, zum Gewinn beigetragen.

(sda/moh)