Der Dentalimplantatehersteller Straumann sorgte vergangene Woche für Aufsehen mit der Ankündigung, Grenzgänger die Lohnzahlung in Euros statt in Schweizer Franken schmackhaft zu machen. Die in der Schweiz ansässigen Beschäftigen sollen freiwillig auf 5 Prozent des Lohns verzichten. CEO Marco Gadola kürzt seine Vergütung um 35 Prozent.

Doch wie Recherchen von «Schweiz am Sonntag» zeigen, musste Straumann nun bereits zurückkrebsen. Der Vorschlag der Geschäftsleitung, freiwillig auf den Euro umzusteigen, soll bei den Grenzgängern schlecht angekommen sein, schreibt die Zeitung. Sie hätten sich gegen diese freiwillige Massnahme zur Wehr gesetzt.

226 Grenzgänger

Das bestätigt Unternehmenssprecher Mark Hill: «Wir erarbeiten jetzt ein Alternativmodell, das wir der Belegschaft nächste Woche vorstellen werden», sagt er auf Anfrage von «Schweiz am Sonntag». Von den 785 Beschäftigen in der Schweiz seien 226 Grenzgänger.

(awp/tno)