1. Home
  2. Unternehmen
  3. Streiks verhageln Gewinn von Air France-KLM

Turbulenzen
Streiks verhageln Gewinn von Air France-KLM

Flieger von Air France-KLM: Die Airline muss sparen.  Keystone

Der Gewinn der Fluggesellschaft ist im letzten Quartal kräftig eingebrochen. Schuld ist der zweiwöchige Pilotenstreik. Air France-KLM kündigt nun einen verschärften Sparkurs an.

Veröffentlicht am 29.10.2014

Der zweiwöchige Pilotenstreik hat der Fluggesellschaft Air France-KLM im Sommer einen herben Gewinneinbruch eingebrockt. Im wichtigsten Geschäftsquartal von Juli bis Ende September verdiente die Konkurrentin der Lufthansa und deren Tochter Swiss 100 Millionen Euro und damit knapp ein Drittel weniger als ein Jahr zuvor, wie das französisch-niederländische Unternehmen in Paris mitteilte.

Der operative Gewinn brach sogar um mehr als die Hälfte ein. Für den Rest des Jahres erwartet Finanzchef Pierre-François Riolacci weiteren Gegenwind und kündigte einen verschärften Sparkurs an.

Gewinn bricht ein

Der Streik der französischen Piloten im September kostete Air France-KLM 330 Millionen Euro. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um knapp sieben Prozent auf 6,7 Milliarden Euro, der operative Gewinn brach um 61 Prozent auf 247 Millionen Euro ein

(awp/dbe/ama)

Anzeige