«Alpiq will ihr Kernkraftwerk-Projekt weder zurückziehen noch sistieren.» Dies macht Alpiq-CEO Giovanni Leonardi im Interview mit der «Handelszeitung» klar. Leonardi reagiert auf Vorstösse der Konkurrenten Axpo und BKW, die je ein Gesuch für den Neubau eines Kernkraftwerks eingereicht haben und die Alpiq dazu drängen, ihr eigenes Vorhaben bis Ende Jahr aufzugeben. Denn es ist klar, dass es nur zwei und nicht drei neue Kernkraftwerke braucht. Doch Alpiq-CEO Leonardi will Behörden, Politik und Stimmvolk entscheiden lassen, welche zwei der drei Gesuche realisiert werden. «Die Versorgungssicherheit des Landes muss mit den besten Projekten garantiert werden. Sollten sich Behörden und Volk nicht für unser Projekt entscheiden, werden wir dies akzeptieren», so Leonardi weiter.

Axpo und BKW argumentieren, die Kernkraftwerke müssten in der Reihenfolge ihres Alters ersetzt werden. Dem widerspricht Leonardi: «Wichtig ist die technische und politische Qualität der möglichen Standorte. Sie entscheidet über die Reihenfolge.» Damit sei das Projekt der Alpiq, welches den Ersatz des drittältesten Schweizer Kraftwerks in Gösgen vorsieht, noch nicht aus dem Rennen.

Axpo und BKW argumentieren, die Kernkraftwerke müssten in der Reihenfolge ihres Alters ersetzt werden. Dem widerspricht Leonardi: «Wichtig ist die technische und politische Qualität der möglichen Standorte. Sie entscheidet über die Reihenfolge.» Damit sei das Projekt der Alpiq, welches den Ersatz des drittältesten Schweizer Kraftwerks in Gösgen vorsieht, noch nicht aus dem Rennen.

Anzeige