Empfindlicher Schlag für zwei grosse US-Geldhäuser: Die US-Notenbank zeigt im zweiten Teil des jährlichen Fed-Stresstests den New Yorker Grossbanken Goldman Sachs und JP Morgan Chase die gelbe Karte.

Zwar wurden die Kapitalpläne der beiden Bankhäuser nicht ausdrücklich abgelehnt. Sie müssen allerdings nachbessern und bis zum Ende des dritten Quartals neue Kapitalpläne vorlegen, teilte die Fed am Donnerstag in Washington mit.

Zwei weitere Institute - Ally Financial sowie die BB&T Corporation - fielen bei dem Test ganz durch. Ihre vorgelegten Kapitalpläne wurden abgelehnt. 14 der 18 überprüften Geldhäuser bestanden den Test, hiess es weiter.

Der Stresstest soll aufzeigen, wie robust die Banken auf Schocks im Weltwirtschaftssystem reagieren. Bei dem zweiten Teil des diesjährigen Stresstests standen die Kapitalpläne und Projektionen der Banken auf dem Prüfstand, dabei wurden vor allem etwa angestrebte Dividendenzahlungen sowie Aktienrückkäufe überprüft.

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Die Fed will eine Wiederholung der Finanzkrise 2008 verhindern, als taumelnde Finanzhäuser die Weltwirtschaft beinahe in den Abgrund stürzten. Beim ersten Teil des Stresstests vergangene Woche kam die Fed zu dem Ergebnis, dass 17 der 18 wichtigsten Institute des Landes einen massiven Abschwung überstehen würden.

Einzig die Geldreserven des Auto- und Hausfinanzierers Ally Financial rutschten im angenommenen Krisenszenario unter die geforderte Schwelle. Die Banken hätten ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen Wirtschaftsszenarien verbessert, hiess es. Sie stünden von ihrer Kapitalausstattung besser da als vor der Krise.

(tke/aho/sda)