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Stromberg-Film als alternative Anlageform

Abteilungsleiter mit Kultcharakter: Christoph Maria Herbst alias Stromberg. (Foto: Brainpool TV GmbH)

Die TV-Serie «Stromberg» hat sich zu einer Kultmarke entwickelt. Mittels innovativem Finanzierungsmodell soll der charismatische Chef den Weg ins Kino finden. Anleger partizipieren am Erfolg.

Veröffentlicht am 15.12.2011

Derzeit läuft auf dem deutschen TV-Sender Pro 7 die fünfte Staffel von «Stromberg». Die Serie polarisiert - die Kommentare über den von Christoph Maria Herbst gespielten Abteilungschef einer Versicherung gehen weit auseinander, bei Anhängern gilt die bereits mehrfach ausgezeichnete Produktion als Kultserie. Jetzt soll die treue Fangemeinde zur Kasse gebeten werden: Sie kann sich finanziell direkt am Kinoprojekt «Stromberg - der Film» beteiligen.

«Der Film ist mehr als ein Film: Er ist ein Investment», heisst es in der Medienmitteilung vollmundig. Interessant ist das Modell alleweil: Wer sich an den Produktionskosten beteiligt, erwirbt damit auch eine Beteiligung an den potenziellen Erlösen des Films. Oder in Börsensprache ausgedrückt: Es handelt sich um eine Option - mit durchaus lukrativer Ausstattung.

Eine solche Option kostet 50 Euro. Die Erfolgsbeteiligung richtet sich nach dem Zuschauererfolg: Liegt die Anzahl verkaufter Tickets bei bis zu einer Million, wird 1 Euro pro Ticket ausgeschüttet - darüber sind es noch 50 Euro-Cents. Oder, um wieder Börsensprache zu Hilfe zu nehmen: Der Breakeven für die Performance liegt für den Anleger bei einer Million Kinobesucher. Darüber sind wird tüchtig gehebelt (und das theoretisch ohne Cap nach oben); darunter verringert sich der eingesetzte Nominalwert entsprechend.

Zum Vergleich: Den erfolgreichsten deutschen Kinofilm, «Der Schuh des Manitu» aus dem Jahr 2001, sahen 11,7 Millionen Zuschauer.

«Bei uns kann sogar Angela Merkel bedenkenlos Geld anlegen und hat dann auch in Zukunft noch was zu lachen», sagt nun «Stromberg»-Produzent Ralf Husmann mit Blick auf die Schulden- und Eurokrise, «das bietet ihr sonst keiner.»

Wem das zu finanzmathematisch ist, der darf das Investment durchaus als simplen Kulturbeitrag einordnen: Wer beispielsweise 1000 Euro einsetzt, erhält nebst der ohnehin sicheren Investorenurkunde nicht nur zwei Premieren-Tickets, sondern auch eine namentliche Nennung im Abspann des Films. Ein Eintrag für die Ewigkeit - im Gegensatz zu herkömmlichen Anlageklassen.

(vst/tno)

«Stromberg - der Film»: Details zum Investment

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