Das Unternehmen Fogal ist ein Sanierungsfall. Letztes Jahr verbuchte der Hersteller von Strumpfwaren einen Verlust von mehr als 4 Millionen Franken. Insgesamt beliefen sich Ende 2015 die aufgelaufenen Schulden auf über 55 Millionen Franken. Das geht aus Geschäftszahlen hervor, die der «Handelszeitung» vorliegen.

Nun gibt die neue Chefin und Mitbesitzerin Renate Millauer Gegensteuer: «Wir müssen die Firma von A bis Z sanieren», sagt Millauer. «Das wird vor allem über Kostensenkungen funktionieren.» Teil der Sanierungsmassnahmen ist auch eine Kapitalherabsetzung, um eine Unterbilanz zu beheben.

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Altlasten aus vergangenen Jahren

Dabei soll es nicht bleiben. «Das Aktienkapital wird wieder erhöht», sagt Millauer dazu. Wer Anteile zeichnen soll, will sie nicht sagen. Millauer hatte Fogal letztes Jahr von Philippe Gaydoul übernommen, der das Unternehmen während sechs Jahren kontrollierte.

Bis die Firma allenfalls Gewinne schreibt, dürfte noch einige Zeit vergehen: «2016 wird das noch nicht möglich sein, 2017 dürfte ebenfalls hart werden», sagt Millauer. «Ein Turnaround ist frühestens für 2018 zu erwarten.»

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