Im Rennen um den Spitzenplatz unter den Investmentbanken liegt in diesem Jahr bislang JPMorgan in Führung. Das ergab eine Studie der Marktforschungsfirma Coalition. Demnach kommt JPMorgan auf Einnahmen von 18,2 Milliarden Dollar, das sind 6,4 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Damit lag das Geldhaus erneut knapp vor Rivale Goldman Sachs.

Einziges Institut aus Europa unter den ersten Fünf ist die Deutsche Bank, die sich mit Citi Rang drei teilt. Gemeinsam auf Platz fünf liegen Morgan Stanley und Bank of America Merrill Lynch.

Morgan Stanley auf dem Aktien-Thron

Im Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren, Devisen und Rohstoffen (FICC) nahm JPMorgan 8,8 Milliarden Dollar ein und setzte sich damit ebenfalls an die Spitze. Dasselbe gilt für die Investmentbanking-Sparte im engeren Sinne (IBD), wo das Institut auf 4,9 Milliarden Dollar kam. Hier kamen der gesamten Branche florierende Fusions- und Übernahmedeals (M&A) zugute.

Im Aktiengeschäft war der Studie zufolge Morgan Stanley die Nummer eins mit 5,3 Milliarden Dollar, gefolgt von Goldman Sachs.

(reuters/ise/chb)