Bis zum Jahr 1998 fand in Genf in regelmässigen Abständen ein Nutzfahrzeugsalon statt. Nachdem sich aber die europäischen Hersteller für eine Bereinigung des Messekalenders in Europa entschieden haben und sich auf die beiden Messeplätze IAA Hannover/Frankfurt sowie RAI Amsterdam in alternierendem Rhythmus einigten, hatten lokale Nutzfahrzeugmessen kaum mehr eine Chance. Die Tatsache allerdings, dass praktisch nur ganz wenige Interessenten aus der Schweiz die Messen IAA und RAI besuchten, führte hierzulande zur Erkenntnis, dass eine Kommunikationsplattform für die Bereiche Strassengüterverkehr, Transporte und die entsprechende Zulieferindustrie fehlte.

Aus diesen Überlegungen heraus entstand dann die «suissetransport». 2004 organisierte die Genfer Messegesellschaft Palexpo die erste Fachmesse erstmals auf dem Messeplatz in Bern. Auf die Durchführung 2006 kaufte die BEA bern expo AG die «suissetransport» der Palexpo Genf ab und organisierte diese erstmals selber, wobei der Ausstellungsbereich Bahntechnologie von Anfang an zum festen Bestandteil der neuen Messe gehörte.
Bei der letzten Messe 2006 kam der Bereich Bahntechnologie neu hinzu. Dazu Peter Böni, Mitglied der Geschäftsleitung der BEA bern expo AG: «Transport findet auf der Strasse, der Schiene, in der Luft und auf See statt. Wir haben uns mit der Erweiterung auf die zwei wichtigsten Transportarten in der Schweiz konzentriert. Das Zusammenspiel findet tagtäglich statt und kann auch an der Messe gezeigt werden. Die Bahntechnologie brauchte wieder eine eigene Kommunikationsplattform, da die ET in Basel zurzeit nicht mehr stattfindet. Die Resonanz sowohl bei den Fachbesuchern als auch bei den 70 Ausstellern war durchwegs positiv. Auf die Durchführung 2007 wurde dieser Ausstellungsbereich noch grösser, und es wird in einer eigenen Halle ausgestellt.»

Die Ausstellung

Den Besuchern wird eine breitgefächerte Ausstellung angeboten. Im Bereich Bahntechnologie präsentieren rund 80 Firmen ihre
Produkte und Dienstleistungen. Parallel zur Messe finden verschiedene Anlässe statt. Als Rahmenveranstaltung findet am 7. November 2007 die «suissetransport» arena statt – eine Wirtschafts- und Politplattform, an der die Anforderungen, Bedürfnisse und verschiedenen Standpunkte im Bereich des strassen- und spurgebundenen Verkehrs diskutiert werden.
Die «suissetransport» soll sich nach den Worten von Peter Böni mittel- und langfristig als wichtige Transportmesse im Zentrum der Schweiz etablieren. Weitere Themenfelder im Umfeld der «suissetransport» werden ernsthaft geprüft. Damit soll die Messe zu einem nationalen Treffpunkt in den Bereichen Transport und Verkehr auf Schiene und Strasse werden.

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Zahlreiche Sonderschauen

Diverse Sonderschauen und Aktivitäten stehen zwischen dem 7. und 10. November 2007 auf dem Programm der «suissetransport». Von Oldtimern über Bergung bis hin zu Fahrsicherheit und sparsamem Fahren werden diverse Themen mittels spezieller Präsentationen dem interessierten Publikum vorgestellt. Der Saurer-Club und der FBW-Club zeigen in einer umfassenden Sonderschau den Fahrzeugbau aus vergangener Zeit. Das Ziel des im Jahre 1981 entstandenen Saurer-Clubs ist bis heute geblieben: Den Schweizer Fahrzeugbau zu pflegen und am Leben zu erhalten.
Die Nutzfahrzeughersteller Saurer und Berna haben eine lange und interessante Geschichte, diese soll heutigen und künftigen Generationen näher gebracht werden. Zum Saurer-Club gehören mittlerweile über 500 Mitglieder. Der FBW-Club wurde 1992 gegründet und verfolgt die gleichen Ziele wie der Saurer-Club. FBW betreibt in Wetzikon ein eigenes Museum unweit der ehemaligen Werkhallen mit vielen Raritäten und technischen Meilensteinen des Fahrzeugbaus. Die Chronik der Franz Brozincevic & Cie., Wetzikon, kurz FBW genannt, wie diejenige von Saurer zeigen eindrücklich, dass Schweizer Fahrzeugbauunternehmen nach dem Kriege zu den Pionieren im Fahrzeugbau zählten.
Die Auto-Strassenhilfen Schweiz (ASS) demonstriert live vor Ort, wie gekippte Fahrzeuge aufgerichtet und geborgen werden. ASS ist verantwortlich für die Pannenhilfe, das Bergen, Abschleppen, Transportieren sowie Verwahren und Sicherstellen von Fahrzeugen.
Das Ziel der ASS ist ein landesweiter Unternehmerverband, welcher wirksam allgemeine Interessen vertritt. Im Jahr 1988 wurde der Berufsverband Auto-Strassenhilfen Schweiz (ASS) gegründet. Dem Verband gehören schweizweit rund 170 Unternehmungen an, welche eine ganze Reihe von Dienstleistungen anbieten.

Eco-Driver können sparen

Die Quality Alliance Eco-Drive und das Veltheim Driving Center präsentieren an der «suissetransport» 2007 mittels Fahrsimulatoren eine neue Dimension des Autofahrens. Eco-Drive ist eine sichere, umweltfreundliche und wirtschaftliche Fahrtechnik, die nichts mit Langsamfahren zu tun hat. Eco-Driver fahren zügig und schwimmen locker im Verkehrsstrom mit. Bei dieser Fahrtechnik wird grosses Gewicht auf folgende Punkte gelegt: Zügiges Beschleunigen, frühes Hochschalten und entsprechend spätes Herunterschalten, Fahren im höchstmöglichen Gang sowie vorausschauendes und gleichmässiges Fahren. Wer die Eco-Drive-Fahrtechnik konsequent anwendet, kann bis 10% Treibstoff einsparen und fährt zudem entspannter und sicherer.