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Industrie
Sulzer erarbeitet Pläne mit Bain-Beratern

Klaus Stahlmann: Der CEO möchte die Gewinnmarge steigern.  Keystone

Der Winterthurer Konzern kämpft mithilfe von Unternehmensberatern gegen eine sinkende Gewinnmarge. In einem defizitären Geschäftsfeld könnte ein Kostensenkungsprogramm anstehen.

Von Stefan Barmettler
am 14.01.2015

Der Industriekonzern Sulzer arbeitet intern an einem «Sulzer Full Potential Program». Unterstützt wird der Winterthurer Konzern gemäss Handelszeitung durch Unternehmensberater von Bain. Firmensprecherin Verena Gölkel bestätigt: «Bain & Company berät uns bezüglich unserer Mittelfristplanung.» Die Resultate der Analyse werden am Capital Market Day am 12. Februar der Öffentlichkeit präsentiert.

Intern geht man davon aus, dass es auch ein Kostensenkungsprogramm angekündigt wird, denn die sinkende Gewinnmarge muss dringend verbessert werden. Im Fokus steht gemäss Handelszeitung-Recherchen das Abwassergeschäft, das defizitär ist.

Aktienrückkauf hat keine Priorität

Im Verwaltungsrat wurde auch über ein Aktienrückkauf-Programm diskutiert, dieses hat aber derzeit keine Priorität. Sulzer-Sprecherin Gölkel: «Dieses ist eine Entscheidung des Verwaltungsrates. Verscheidene Optionen werden betrachtet.» Im Vordergrund stehe jedoch akquisitorisches oder organisches Wachstum.

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