Der Industriekonzern Sulzer hat im ersten Quartal 2013 einen Rückgang des Bestellungseingangs um 1,3 Prozent auf 987,6 Millionen Franken verzeichnet. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseinflüsse ergab sich gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 1,9 Prozent, wie Sulzer mitteilt.

Der positive Effekt aus Akquisitionen und Devestitionen belief sich auf 5 Millionen Franken, während der Währungseffekt «vernachlässigbar» war. 

Von den Divisionen haben die grösste, Pumpen, und Chemtech den Bestellungseingang gesteigert, wogegen die Divisionen Metco und Turbo Services einen Rückgang verzeichneten. Dies widerspiegle den starken Bestellungseingang von Metco und die rekordhohen Bestellungen von Turbo Services dank einiger Grossaufträge im Vorjahresquartal. 

Moderates Wachstum erwartet

Mit den gezeigten Zahlen hat Sulzer die Erwartungen der Analysten nicht ganz erreicht. Der AWP-Konsens für den Bestellungseingang der Gruppe lag bei 1,01 Milliarden Franken, die Spannweite der Schätzungen ging von 997 bis 1'033 Millionen Franken. 

Nach Märkten betrachtet spricht Sulzer von einem stabil hohen Niveau in den Märkten Öl und Gas, Transport sowie in den allgemeinen Industriemärkten. Der Energiemarkt sei dagegen auf tiefem Niveau verharrt und der Wassermarkt habe sich gegenüber dem Vorjahresquartal abgeschwächt. Die aktivste Region sei Asien/Pazifik gewesen. 

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Für das Gesamtjahr 2013 erwartet Sulzer weiterhin ein moderates Wachstum des Bestellungseingangs. Die Prognose vom vergangenen Februar wird damit bestätigt.

(muv/rcv/sda/awp)