Der Industriekonzern Sulzer kündigte letzten November den Abbau von weltweit 300 Stellen ab, 100 davon in der Konzernzentrale in Winterthur. Gemäss Sulzer-Sprecherin Verena Gölkel ist dieses Programm «weitgehend abgeschlossen».

Sulzer strebt mit der Restrukturierung am Hauptsitz ein Ausmerzen von Doppelspurigkeiten und eine Kostenersparnis von rund 25 Millionen Franken aus. Firmenchef Klaus Stahlmann kämpft gegen gegen enttäuschende Rendite, tiefe Aktienkurs und gegen den Know-how-Verlust.

Die «Handelszeitung» listet elf Topmanager auf, die seit der Ankündigung den Konzern verlassen haben – angefangen beim Verwaltungsratspräsidenten Manfred Wennemer bis hin zum Finanzchef Jürgen Brandt, der 2010 als Interims-Firmenchef fungiert hatte und dieser Tage durch Thomas Dittrich, den derzeitigen Chief Accounting Officer von Amgen Europe ersetzt wird.  

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