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Industrie
Sulzer steigert Umsatz und Gewinn

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CEO Greg Poux-Guillaume: Der Franzose leitet den Industriekonzern.Quelle: Keystone

Der Winterthurer Industriekonzern zeigt sich in Form: Umsatz und Gewinn fallen höher aus – auch Bestellungen sind mehr gekommen.

Veröffentlicht am 25.07.2018

Der Industriekonzern Sulzer befindet sich weiter in guter Form und hat im ersten Semester 2018 deutlich mehr Bestellungen erhalten und auch mehr Umsatz erzielt. Die Gewinnziffern verbesserten sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls, und die Prognose für den Auftragseingang und den Umsatz im Gesamtjahr wurde erhöht.

Insgesamt erhöhten sich die Bestellungen in der Berichtsperiode um 13 Prozent auf 1,80 Milliarden Franken. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte ergab sich ein organisches Plus von 6,5 Prozent. Damit hat sich das Wachstumstempo im zweiten Quartal gegenüber dem ersten Quartal (+12,8 Prozent) wie angekündigt etwas verlangsamt, allerdings ist es auf weiter gutem Niveau. Der Umsatz legte organisch um 5,4 Prozent auf 1,60 Milliarden zu, wie Sulzer am Mittwoch mitteilte.

Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen (EBITA) verbesserte sich um knapp 28 Prozent auf 148,2 Millionen Franken und die entsprechende Marge um 180 Basispunkte auf 9,2 Prozent. Das Betriebsergebnis war positiv beeinflusst von den höheren Volumen und von Einsparungen. Der Reingewinn kletterte um knapp 48 Prozent auf 64,3 Millionen Franken. Damit hat Sulzer die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Höheres Sparziel für 2018

Gut auf Kurs befindet sich das Sulzer Full-Potential-Programm (SFP). Das Sparziel bis Ende Jahr wird auf 35 Millionen erhöht. Bis Ende 2019 soll das Programm die Kosten weiterhin um insgesamt 230 Millionen Franken drücken.

Für das Gesamtjahr 2018 werden die Prognosen für Umsatz und Bestellungen erhöht. Der Bestellungseingang soll demnach um 7 bis 10 Prozent wachsen, bisher galt eine Prognose von 5 bis 7 Prozent. Das Umsatzwachstum wird neu auf 6 bis 8 Prozent veranschlagt, zuvor galt ein Wert von 4 bis 6 Prozent. Die Prognose für die EBITA-Marge liegt weiter bei 9,5 Prozent.

(awp/mbü/bsh)

 

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