Sunrise hat im ersten Quartal einen Gewinnsprung erzielt. Der Reingewinn des zweitgrössten Telekomkonzerns der Schweiz legte um knapp 30 Prozent auf 17 Millionen Franken zu. Das Plus ist vor allem geringeren Abschreibungen und Finanzaufwendungen zu verdanken.

Beim Umsatz legte Sunrise um gut 6 Prozent auf 458 Millionen Franken zu. Der Umsatzanstieg sei zu einem grossen Teil den Service- und Hardwareumsätzen zu verdanken, heisst es in der Medienmitteilung vom Donnerstag. Der Serviceumsatz allein legte nämlich gegenüber dem Vorjahr um fast 3 Prozent auf 362 Millionen Franken zu.

Gutes Kundenwachstum

Die Dynamik beim Kundenwachstum habe sich im ersten Quartal fortgesetzt, schreibt Sunrise. Im Jahresvergleich seien netto 7,6 Prozent neue Postpaid-Kunden gewonnen worden. Sunrise zählt damit nach eigenen Angaben nun insgesamt 1,63 Millionen Kunden.

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Zulegen konnte der Telekomanbieter vor allem beim Festnetzinternet (+17 Prozent auf 67 Millionen Franken) und den Mobilfunkdiensten (+8,4 Prozent auf 302 Millionen Franken). Der Umsatz bei den Festnetzdiensten sank hingegen um 6,2 Prozent auf 89 Millionen Franken.

Operativ leicht weniger verdient

Operativ verdiente Sunrise im ersten Quartal leicht weniger. Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) sank um 1,9 Prozent auf 140 Millionen Franken. Der Grund für den Rückgang sind höhere Netzwerk-Servicekosten fürs Handynetz, nachdem Sunrise im August 2017 Sendemasten verkauft hatte.

Der Bruttogewinn stieg im Jahresvergleich um fast 2,4 Prozent auf 293 Millionen Franken. Das beschleunigte Wachstum des Bruttogewinns bestätige die strategische Ausrichtung auf Qualität in Netz, Services und Produkten, kommentierte Sunrise-Chef Olaf Swantee das Quartalsergebnis.

Für das Gesamtjahr hält der Telekomkonzern an den bisherigen Zielen fest. Angepeilt wird ein Umsatz zwischen 1,83 Milliarden und 1,87 Milliarden Franken und ein bereinigter Betriebsgewinn (Ebitda) von 580 Millionen und 595 Millionen Franken.

(sda/gku/mlo)