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Justiz
Sunrise blitzt mit Anzeige gegen Cablecom ab

Sunrise: Der Telekomkonzern muss eine Justizniederlage einstecken. Keystone

Sunrise hat den Konkurrenten Cablecom vor einem Zürcher Gericht verzeigt. Das Justizwesen hat sich aber für den Kabelnetzbetreiber und gegen Sunrise ausgesprochen.

Veröffentlicht am 13.09.2015

In der Frage, ob UPC Cablecom in der Werbung die Preise korrekt ausweist, hat der Kabelnetzbetreiber und Telekomanbieter Recht erhalten. Das Statthalteramt Bülach wies eine Anzeige wegen Verstosses gegen die Preisbekanntgabeverordnung ab. Unternehmenssprecher Bernard Strapp bestätigte eine entsprechende Meldung des «Sonntagblick».

Eingereicht hatte die Anzeige im Sommer der Konkurrent Sunrise. Dieser war der Meinung, UPC Cablecom verweise bei seinen Preisangaben zu wenig auf die Tatsache, dass die Grundgebühr für den Kabelanschluss meist vom Vermieter über die Mietnebenkosten abgerechnet würde.

Kein Verstoss

Das Statthalteramt Bülach sah hingegen keinen Verstoss gegen die Preisbekanntgabeverordnung. Gemäss Strapp stützte sich die Behörde beim Entscheid unter anderem auf ein früheres Urteil des Handelsgerichts Zürich.

Der Kabelnetzbetreiber freut sich über die Abweisung der Anzeige. «Wir sind nie von einem anderen Entscheid ausgegangen, sind nun aber froh, dass auch diese Instanz wie zuvor die Lauterkeitskommssion und indirekt der Preisüberwacher unsere Werbung nicht beanstandet», sagte Strapp. Bei Sunrise war am Sonntag keine Stellungnahme zum Thema erhältlich.

(sda/ise)

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