Sunrise hat seinen Umsatz im ersten Quartal auch dank des Zukaufs von Nextiraone um 9 Prozent auf 509,3 Millionen Franken gesteigert. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) legte um 7,7 Prozent auf 152 Millionen Franken zu.

Einer der wichtigsten Wachstumsmotoren sei erneut der Mobilfunk, teilte der zweitgrösste Telekomkonzern der Schweiz in einem Communiqué mit. In der grössten Geschäftssparte konnte das Unternehmen den Umsatz um 8,9 Prozent auf 317,2 Millionen Franken verbessern.

Schub erhält Sunrise von den stark gefragten Alleskönnerhandys (Smartphones). Weil immer mehr Leute unterwegs surfen wollen, leisten sie sich Abos mit Pauschaltarifpaketen. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl der Abokunden um 11,5 Prozent zu. Dagegen ging die Zahl der Prepaid-Kunden leicht zurück.

Einige tausend Kunden für TV-Angebot gewonnen

Im Festnetz kletterte der Umsatz gar um 11,6 Prozent auf 147,9 Millionen Franken. Das deutliche Plus sei hauptsächlich einer Übernahme zu verdanken, hiess es. Beim Internet wuchs der Umsatz leicht um 1,6 Prozent auf 44,2 Mio. Franken.

Sunrise habe das hohe Tempo aus dem vergangenen Jahr in das neue Jahr mitgenommen und einen erfreulichen Start hingelegt, erklärte Konzernchef Oliver Steil. Mitte Februar stieg das Unternehmen auch noch ins TV-Geschäft ein. Man habe einige tausend Kunden für das Fernsehangebot gewonnen, teilte Sunrise mit, ohne genaue Zahlen zu nennen.

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Auch die Geschäftskundensparte habe ein gutes Quartal erlebt.

(tno/vst/sda)