Das Immobilienunternehmen Zug Estates hat im ersten Halbjahr 2013 unter Ausklammerung des Neubewertungserfolgs einen Betriebsertrag von 28,8 Millionen Franken erwirtschaftet. Verglichen mit dem Pro-Forma-Wert des Vorjahres ergibt das eine Zunahme von 11 Prozent.

Zu diesem positiven Ergebnis trug der Geschäftsbereich Immobilien wesentlich bei, teilt das Unternehmen mit. So stieg der Liegenschaftenertrag dank der Fertigstellung und Integration der ersten Realisierungsetappe der «Suurstoffi» um 20 Prozent auf 16,7 Millionen Franken. Zudem seien die liegenschaftsnahen Dienstleistungserträge gesteigert worden, heisst es im Communiqué.

Der Bereich Hotel & Gastronomie verzeichnet in einem «schwierigen» Marktumfeld vor allem im Bereich Gastronomie einen Umsatzrückgang, sodass der Ertrag um 0,3 Millionen Franken unter dem Vorjahresniveau lag.

Ausbau des Immobilien-Portfolios

Positiv entwickelten sich die Gewinnzahlen: Das Ergebnis auf Stufe Ebit stieg um 39 Prozent auf 31,1 Millionen Franken und jenes auf Stufe Reingewinn um 44 Prozent auf 25,2 Millionen Franken. Unter Ausklammerung des Neubewertungserfolgs resultierte ein Reingewinn von 10,6 Millionen (+13,3 Prozent).

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Zug Estates hat in der Berichtsperiode 45,1 Millionen Franken in den Ausbau seines Immobilien-Portfolios investiert. Für das gesamte Jahr geht das Unternehmen von Investitionen in der Grössenordnung von 70 Millionen Franken aus. Der Bilanzwert des gesamten Portfolios betrug Ende Juni inklusive Betriebsliegenschaften zum Marktwert 964,6 Millionen Franken nach 903,8 Millionen Franken per Ende 2012.

Die Zug Estates Holding ist die im Juni 2012 von der Metall Zug abgespaltene Immobiliengruppe. Sie konzipiert, entwickelt, vermarktet und bewirtschaftet Liegenschaften in der Region Zug. Die Gruppe ist unter anderem mehrheitlich Eigentümerin der Zentrumsüberbauung Metalli in der Stadt Zug mit über 50 Geschäften, Büro- und Wohnflächen.

(sda/vst/rcv)