Beim Bieler Uhrenkonzern Swatch hat Chef Nick Hayek im vergangenen Jahr insgesamt 6,98 Millionen Franken nach 6,27 Millionen im Vorjahr verdient. Die Vergütung setzt sich aus einem Grundgehalt von 1,50 Millionen, einem Bonus von 3,22 Millionen, Aktienoptionen im Wert von 2,20 Millionen und sonstigen Entschädigungen von gut 63'000 Franken zusammen, wie aus dem am Donnerstag, am Tag der Bilanzmedienkonferenz, veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht.

Die Geschäftsleitung (inkl. Mitglieder der erweiterten Geschäftsleitung), in der aktuell 19 Personen Einsitz nehmen, wurde mit total 39,2 (2012: 31,6) Millionen Franken für ihre Arbeit im vergangenen Jahr entschädigt. Der Verwaltungsrat mit den insgesamt sechs Mitgliedern erhielt 5,23 Millionen Franken nach 4,43 Millionen im Vorjahr. Verwaltungsratspräsidentin Nayla Hayek verdiente 4,60 (3,80) Millionen. Konzernchef Nick Hayek, der ebenfalls im Verwaltungsrat Einsitz nimmt, wurde für diese Tätigkeit mit gut 126'000 Franken entschädigt.

Höherer Reingewinn

Die Erbengemeinschaft Hayek ist nach wie vor im Besitz von 55,7 Millionen Namenaktien. Zusätzlich hält Präsidentin Nayla Hayek 68'208 (48'208) Aktien und zum Vorjahr unverändert 20'002 Optionen, die je zum Bezug einer Namenaktien berechtigen. Konzernchef Nick Hayek besitzt 56'491 (80'824) Namenaktien und unverändert 24'000 Optionen.

Anzeige

Die Geschäftszahlen für das gesamte vergangenen Jahr sind bereits seit Längerem bekannt. Swatch hatte 2013 den Umsatz (brutto) um 8,3 Prozent auf 8,82 Milliarden Franken gesteigert. Der Betriebsgewinn wuchs um 17 Prozent auf 2,31 Milliarden und so verbesserte sich die operative Marge um 2,0 Prozentpunkte auf 27,4 Prozent. Davon sind allerdings 3 Punkte auf den positiven Effekt aus dem gewonnenen Rechtsfall gegen Tiffany & Co. in den USA zurückzuführen.

Deutlich höherer Reingewinn

Unter dem Strich resultierte ein um einen Fünftel höheren Reingewinn von 1,93 Milliarden Franken. Den Aktionären soll eine um 11 Prozent erhöhte Dividende von 7,50 (Vorjahr: 6,75) Franken je Inhaber- und von 1,50 (1,35) Franken je Namenaktie ausbezahlt werden.

(awp/me/se)