Derzeit plane der Hersteller von Uhren der Marken Breguet, Blancpain und Omega einen Ausbau der Produktionskapazitäten, um die Nachfrage zu befriedigen, sagte er. Swatch werde in diesem Jahr 200 bis 250 Mio. Fr. investieren. Alle Konzernbereiche und Märkte, mit Ausnahme Griechenlands und Japans, stünden vor starkem Wachstum, sagte Hayek weiter.

Sorgen bereitet Swatch derzeit der starke Franken. "Die Preisgestaltung in den Märkten ausserhalb der Schweiz ist derzeit äusserst schwierig", sagte Finanzchef Thierry Kenel. Im Februar hatte Swatch Preiserhöhungen von vier bis sechs Prozent angekündigt.

Neue Arbeitsplätze

Zur Bewältigung der Kapazitätsengpässe will Swatch in der Schweiz eine neue Produktionsstätte in La Chaux-de-Fonds errichten, wie Hayek bereits letzte Woche bekannt gab. 2010 konnte Swatch die Zahl der Beschäftigten um 1600 erhöhen. Im laufenden Jahr sollen mindestens 1000 zusätzliche Beschäftigte eingestellt werden. Es sei schwierig, qualifizierte Mitarbeiter zu finden, sagte Hayek.

Für 2011 erwartet Swatch einen Umsatz von mehr als sieben Mrd. Franken. Das wäre im Vergleich zu 2010 eine Steigerung von 8,7 Prozent.

Im abgelaufenen Jahr hatte Swatch die Verkäufe um 19 Prozent auf 6,44 Mrd. Franken angehoben. Innerhalb der nächsten drei Jahre könnten die Verkaufserlöse erstmals die Zehn-Milliarden-Franken-Marke erreichen. Die positive Markteinschätzung von Swatch wird auch von Konkurrenten wie Richemont, Tiffany und Burberry geteilt.

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Klage gegen UBS eingereicht

Die Swatch Group hat gestern eine 107-seitige Klage gegen die Grossbank UBS vor dem Zürcher Handelsgericht eingereicht, Swatch-Sprecherin Beatrice Howald bestätigte auf Anfrage eine entsprechende Meldung von "20 Minuten online". Sie wollte keine Angaben zur beklagten Summe machen.

Swatch-Vertreter Daniel Fischer bestätigte auf Anfrage, dass Swatch von der UBS eine Summe von 30 Mio. Franken inklusive Zinsen fordere.