Die Swatch Group hat 2012 einen Konzerngewinn von 1,6 Milliarden Franken erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Plus von 26 Prozent, wie aus einem Communiqué hervorgeht.

Das operative Ergebnis des Uhrenkonzerns stieg um 22,9 Prozent auf 2 Milliarden Franken. Bereits Anfang Januar bekannt gegeben hatte Swatch seinen Umsatz: dieser belief sich brutto auf 8,1 Milliarden Franken und fiel 14 Prozent höher aus als 2011. Am guten Ergebnis werden mit der Dividendenerhöhung um 17,4 Prozent auch die Aktionäre teilhaben.

Die Gewinnsteigerung führt Swatch in seiner Mitteilung auf eine hohe Auslastung der Produktionsanlagen, innovative Produktionsmethoden und die gute Kostenkontrolle zurück. Allerdings spricht der Konzern von einem sehr nervösen wirtschaftlichen Umfeld und einem weiterhin belastenden starken Franken.

Zwar habe sich die Schweizer Landeswährung etwas stabilisiert, mit der Wechselkurssituation von 2010 wäre der Umsatz aber dennoch um eine halbe Milliarde höher ausgefallen, hiess es in der Mitteilung von Swatch.

Wachstum erwartet

Das Unternehmen spricht davon, im vergangenen Jahr 1500 Stellen geschaffen zu haben, davon 900 in der Schweiz. Ende 2012 arbeiteten insgesamt 29'700 Personen für Swatch.

Für das laufende Jahr geht der weltgrösste Uhrenhersteller von einem «weiteren gesunden Wachstumspotenzial für die Schweizerische Uhrenindustrie» aus. Konkret rechnet Swatch mit einem Branchenwachstum von jährlich 5 bis 10 Prozent, ohne aber Wachstumsziele für den eigenen Konzern zu nennen.

Zum einem kräftigen Wachstum beitragen wird aber nur schon die Mitte Januar angekündigte Übernahme der Schmuck- und Uhrenmarke Harry Winston.

(tno/chb/sda)

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