Die Swatch Group hat im vergangenen Jahr erneut den Bruttoumsatz gesteigert und erzielte in Franken ein Plus von 14 Prozent auf 8,14 Milliarden Franken. Zu konstanten Wechselkursen betrug der Anstieg 11 Prozent. Den Währungseffekt bezifferte der Uhren- und Schmuckhersteller auf +3 Prozent.

Insbesondere auch ausserhalb des Grossraums China, hätten die Marken des Konzerns überzeugt, schreibt Swatch am Donnerstag in einer Medienmitteilung. Im Uhren- und Schmucksegment konnte der Bruttoumsatz um +15,6 Prozent auf 7,30 Milliarden Franken gesteigert werden.

Im Produktionssegment wurden die Kapazitäten weiter angepasst und ausgebaut, so Swatch weiter. Hier stieg der Bruttoumsatz um 10 Prozent auf 2,22 Milliarden Franken. Bestehende Produktionsengpässe seien weiter entschärft werden. Im kleinsten Segment Elektronische Systeme sank der Umsatz um 7,4 Prozent auf 311 Millionen. Hier spürte der Konzern nach wie vor einen starken Preisdruck und ungünstige Wechselkurs-Konstellationen.

Die Konzernleitung erwartet für 2012 ein gutes Resultat auf Stufe Betriebs- und Konzerngewinn. Die Marken seien gut ins neue Jahr gestartet und Swatch erwarte auch für 2013 ein gesundes Wachstum, so das Unternehmen weiter.

Die wichtigsten Eckdaten zum abgelaufenen Jahr präsentiert Swatch spätestens am 21. Februar.

(rcv/awp)