Der Uhrenkonzern Swatch hat im vergangenen Jahr 3 Prozent weniger Umsatz und deutlich weniger Gewinn erzielt. Der Umsatz liegt bei 8,4 Milliarden Franken. Der Gewinn hat sich um ein Fünftel auf rund 1,1 Milliarden Franken zurückentwickelt, wie der Konzern mitteilte.

Unter dem Strich verblieben 1,12 Milliarden Franken, wie der Weltmarktführer mitteilte. Der Umsatz ging auf 8,45 (Vorjahr: 8,7) Milliarden Franken zurück. Die Aktionäre sollen wie im Vorjahr eine Dividende von 7,50 Franken je Inhaberaktie erhalten. Zudem will mit Swatch bis 2019 eigene Aktien bis zu maximal einer Milliarde Franken zurückkaufen.

Klares Wachstum erwartet

Trotz des anhaltend anspruchsvollen Umfelds in den verschiedenen Regionen erwartet Swatch, dessen Sortiment von günstigen Plastikuhren bis hin zu Edelmodellen der Marken Blancpain, Omega und Glashütte reicht, eine positive Umsatzentwicklung in Lokalwährungen. Es werde ein Wachstum für 2016 von klar über fünf Prozent in Lokalwährungen erwartet. Der Januar bestätige, dass vor allem in China der Konsum von Uhren gegenüber dem Vorjahr stark angezogen habe.

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Swatch, die mit dem Luxusgüterkonzern Richemont konkurriert, verfehlte die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit einem Gewinn von 1,195 Milliarden und einem Umsatz von 8,66 Milliarden Franken gerechnet hatten.

(sda/reuters/chb)