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Swatch nimmt sich bei Harrods aus dem Sortiment

Swatch nimmt sich bei Harrods aus dem Sortiment
Harrods: Hier sind Swatch-Uhren vorerst nicht mehr zu kaufen. Keystone

Swatch räumt seinen Standort in Londons nobelstem Warenhaus: Der weltgrösste Uhrenkonzern wird seine Zeitmesser vorerst nicht mehr bei Harrods verkaufen.

Von Marcel Speiser
2017-09-20

Im Fine Watch Room des berühmten Londoner Warenhauses Harrods wird es künftig keine Uhren aus dem Konzern von Nick Hayek mehr geben. Eine Firmensprecherin bestätigt das der «Handelszeitung»: «Die Flächen, die uns Harrods offeriert, entsprechen nicht unseren Bedürfnissen.» Die Parteien hätten sich deshalb darauf verständigt, zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu verhandeln. Wann das sein wird, umschreibt die Swatch-Sprecherin nur vage: «Sobald sich bessere Möglichkeiten ergeben.»

Die Uhrenabteilung im Harrods gehört in London zu den wichtigsten Verkaufsstellen von Schweizer Luxusuhren. Mit der Schwäche des Pfundes im Gefolge des Brexit-Entscheides hat der Fine Watch Room – wie sämtliche Uhrenhändler in London – einen regelrechten Boom erlebt. Derzeit wird die Verkaufsfläche massiv vergrössert und zweistöckig ausgebaut. Die grossen Uhrenmarken liefern sich deshalb einen Wettbewerb um die besten Flächen. Zu den Gewinnern des Gerangels gehören insbesondere drei Marken des Swatch-Erzrivalen Richemont.

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