Die Schweizer Konzerne Swatch und Richemont zählen weiterhin zu den Top 10 in der weltweiten Luxusgüterindustrie. Dies zumindest zeigt ein Ergebnis des Jahresberichts «Global Powers of Luxury Goods» des Beratungsunternehmens Deloitte.

Richemont habe den zweiten Platz verteidigen können, während Swatch um eine Position auf den sechsten Rang zurückgefallen sei. Auf dem ersten Platz steht der französische Konzern LVMH.

Neben dieser Rangliste gibt der Bericht unter anderem Tipps an die Konzerne, wie man die sich ständig wandelnden technologischen und konsumentenspezifischen Anforderungen für sich nutzen könne.

Marken müssen ihr Know-how bewahren

So müssten Luxusmarken mit technologischen Neuerungen Schritt halten und ihre Produkte weiterentwickeln, ohne dabei jedoch von ihrem einzigartigen Kernproduktangebot und Know-how abzuweichen, heisst es.

Da sich zudem die Kanäle, über die Luxuskonsumenten einkaufen, ständig weiterentwickeln, sei es entscheidend, die sich wandelnden Wünsche und das Kaufverhalten der Konsumenten zu kennen.

Internet wird immer wichtiger

Wie Deloitte ermittelt hat, bleiben traditionelle Marketingkanäle wie Zeitschriften und Einkaufsbummel zwar weiterhin relevant für Konsumenten. Um sich eine Meinung über neue Luxusmarken zu bilden, suche mittlerweile aber fast jeder zweite Konsument online nach Informationen.

(awp/mbü)