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Swiss befindet sich im Sinkflug

Swiss-Chef Harry Hohmeister muss für 2011 bescheidene Zahlen vorlegen. (Bild: Keystone)

Die Swiss hat ein schlechtes Jahr hinter sich: Der Schweizer Luftfahrtgesellschaft ist der Gewinn deutlich eingebrochen. Verantwortlich macht sie steigende Kerosinpreise und die schwächelnde Konjunktu

Veröffentlicht am 15.03.2012

Der Swiss bricht der Gewinn ein: Die Fluggesellschaft meldet für das Geschäftsjahr 2011 einen Rückgang von 17 Prozent. Damit beträgt der Überschuss noch 306 Millionen Franken.

Dramatisch war der Rückgang des operativen Gewinns laut Swiss besonders in den letzten drei Monaten des Jahres: Im Vergleich zum Vorjahr resultierte dort ein Minus von 87 Prozent auf 18 Millionen Franken.

Wie die Lufthansa-Tochter weiter mitteilte, legte der Betriebsertrag 2011 seinerseits um drei Prozent auf 4,93 Milliarden Franken zu. Jedoch kam es im vierten Quartal auch hier zu einem Rückgang - und zwar um zwei Prozent auf 1,22 Milliarden Franken.

Preiserhöhungen ins Auge gefasst

Für das negative Ergebnis wird die abgeschwächte Konjunktur und die besonders im vierten Quartal stark gestiegenen Kerosinpreise verantwortlich gemacht.

Zum Ausblick für 2012 schreibt die Swiss, die Durchschnittserträge stünden weiter unter Druck und noch immer seien zu viele Kapazitäten auf dem Markt. Deshalb sei die Anzahl der Flüge bereits in vereinzelten Fällen der Nachfrage entsprechend angepasst worden. Auch Preiserhöhungen sollen ins Auge gefasst werden.

(muv/tno/sda)

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