Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahr mehr Passagiere befördert als in der Vergleichsperiode 2012. Im September blieben die Passagierzahlen indes konstant. Insgesamt flogen 1,4 Millionen Passagiere mit der Fluggesellschaft, teilte die Swiss mit. In den ersten neun Monaten nahm die Anzahl Passagiere gegenüber der Vorjahresperiode um 1,1 Prozent auf 12,2 Millionen zu.

Im September ging die Auslastung der Flüge gegenüber der Vorjahresperiode um 1,1 Prozentpunkte zurück – der sogenannte Sitzladefaktor (SLF) lag bei 85,7 Prozent. Im Europageschäft steigerte die Lufthansa-Tochter den SLF um 0,1 Punkte, auf den Interkontinentalstrecken sank er um 1,9 Punkte. Im Frachtgeschäft verzeichnete Swiss im September einen volumenmässigen Frachtladefaktor von 78,8 Prozent, womit er um 0,6 Prozentpunkte tiefer lag als im Vorjahr.

Europaflüge gehen zurück, Interkontinentalflüge steigen

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In den ersten neun Monaten sank die Anzahl durchgeführter Flüge um 2,9 Prozent auf 110'831. Davon seien 97'645 Flüge im europäischen und 13'186 Flüge im interkontinentalen Streckennetz durchgeführt, heisst es weiter. Damit gingen die Flüge in Europa um 3,6 Prozent zurück, während die Interkontinentalflüge um 2,6 Prozent zulegten.

Das Frachtgeschäft wuchs in den ersten neun Monaten um 2,9 Prozent. Allerdings wies der volumenmässige Frachtladefaktor einen leichten Rückgang auf und lag 0,7 Punkte unter dem Wert der Vorjahresperiode bei 78,0 Prozent.

Swiss verbucht Gewinn im ersten Halbjahr

Passagierzahlen und Auslastungsquoten alleine sagen aber nichts über den wirtschaftlichen Erfolg der Lufthansa und ihrer Töchter aus – dieser ist auch stark davon abhängig, welchen Preis die Passagiere für ihre Billette zahlten und wie sich die Kosten entwickelten. In der ersten Jahreshälfte schrieb die Swiss einen operativen Gewinn von 72 Millionen Franken, nachdem sie im ersten Quartal noch in den roten Zahlen geflogen war. Der Lufthansa-Konzern als Ganzes verzeichnete einen Halbjahresverlust von 204 Millionen Euro.

(awp/sda/moh/vst)