2016 geht es los. Ab dann beginnt die Swiss mir der Erneuerung ihrer Flotte. Dann werden die in die Jahre gekommenen Airbus A340-300 ausgemustert. Als Ersatz bestellt die Fluggesellschaft sechs Boeing B777-300ER. «Der Entscheid für das Erfolgsmodell des Herstellers Boeing fiel nach einer intensiven Evaluationsphase», schreibt das Unternehmen. Die Festbestellungen entsprechen einem Investitionsvolumen von über 1,5 Milliarden Franken.

Die neuen Flugzeuge werden auf ultralangen Strecken zum Einsatz kommen, also für Verbindungen nach San Francisco, Los Angeles, São Paulo, Bangkok, Hongkong, Shanghai, Peking, Johannesburg und Singapur. «Die Boeing B777-300ER verfügt über die ideale Grösse und Reichweite für unsere Marktabdeckung aus der Schweiz.

Viele Mitbewerber sind bereits heute mit Flugzeugen mit über 300 Sitzplätzen im Einsatz, der weitere Investitionsschritt in eine moderne Flotte ist ein Meilenstein und entscheidend für unsere Zukunftsfähigkeit, erklärt Konzernchef Harry Hohmeister den Flottenentscheid.

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Deutlich weniger verdient

Die Fluggesellschaft verdiente 2012 einen operativen Gewinn von 212 Millionen Franken. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Lufthansa-Tochter damit 31 Prozent weniger verdient. Der Umsatz stieg um 2 Prozent auf 5,033 Milliarden Franken.

(se/aho)