Auf Swiss-Flügen waren im September 86,8 Prozent aller Sitze besetzt. Dies sind 1,7 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Besonders hoch war die Auslastung bei den Interkontinentalflügen der Schweizer Fluggesellschaft.

Während im Europaverkehr durchschnittlich auf 8 von 10 Sitzplätzen ein Passagier sass, konnte die Swiss bei interkontinentalen Flügen sogar für 9 von 10 Plätzen ein Billett verkaufen.

Die Zahl der Passagiere stieg im Vergleich zum letzten Jahr um 4,4 Prozent auf knapp 1,4 Millionen, wie die Swiss am Mittwoch mitteilte. Gleichzeitig transportierte das Unternehmen 10,8 Prozent mehr Fracht als 2011.

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Steigende Auslastung

Die Auslastung der Flüge wurde gesteigert, obwohl der Konzern sein Angebot ausbaute. Auf den europäischen Strecken bot die Swiss im September 1,3 Prozent und zu Destinationen ausserhalb Europas 2,5 Prozent mehr Flüge an.

Seit Anfang 2012 betrachtet befindet sich die Swiss ebenfalls im Steigflug: Von Januar bis September wiesen die Flüge eine Auslastung von 83,5 Prozent (+1,4 Prozentpunkte) aus. Die hohe Belegung lässt aber noch nicht darauf schliessen, wieviel die Swiss verdient: Im Communiqué hiess es denn auch, dass die Ertragslage weiterhin «angespannt» bleibe.

Höhere Passagierzahlen weisen auch die anderen Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe aus. Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines zusammen beförderten seit Jahresanfang mit insgesamt 78,8 Mio. Fluggästen 3,5 Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr. Die Auslastung konnte um 1,2 Prozentpunkte auf 79,3 Prozent gesteigert werden.

(tke/rcv/sda)