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BVG-Geschäft
Swiss Life mit rückläufigen Prämieneinnahmen

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Swiss Life: Die Prämieneinnahmen im BVG-Geschäft sanken um 6,7 Prozent auf 7,63 Milliarden Franken.Quelle: Keystone

Mehr Verträge, aber weniger Erlöse – beim Versicherer Swiss Life sanken die Prämieneinnahmen im BVG-Geschäft um 6,7 Prozent.

Veröffentlicht am 28.05.2018

Die Swiss Life hat 2017 im Kollektivlebengeschäft die Anzahl der Verträge zwar weiter erhöht, die Prämieneinnahmen in diesem Segment waren dagegen rückläufig. Die Prämieneinnahmen im BVG-Geschäft mit Unternehmenskunden verminderten sich konkret um 6,7 Prozent auf 7,63 Milliarden Franken.

Gleichzeitig wurden weitere technische Rückstellungen im Umfang von 320 Millionen gebildet, wie der Versicherer am Montag ergänzend zur Publikation der Betriebsrechnung mitteilte. Die Ausschüttungsquote zugunsten der Versicherten habe dabei 94,3 Prozent verglichen mit 93,8 Prozent im Vorjahr betragen, hiess es weiter. Damit seien die gesetzlichen Vorgaben erneut erfüllt worden.

Swiss Life steigert Neugeschäftsanteil

Dank der Umsetzung der Effizienzsteigerungsmassnahmen blieben die Verwaltungskosten laut den Angaben stabil bei 201 Millionen Franken. Dem Überschussfonds wurden 137 Millionen nach 131 Millionen im Vorjahr zugewiesen. Swiss Life erzielte 2017 eine Anlagerendite von 1,95 Prozent, die das Unternehmen als «solide» bezeichnet.

Die teilautonomen Lösungen erfreuten sich 2017 steigender Beliebtheit: Swiss Life steigerte den Neugeschäftsanteil in diesem Segment auf 36 Prozent (Vorjahr: 26 Prozent). Per Ende 2017 verzeichnete Swiss Life in der Teilautonomie insgesamt 2833 Anschlüsse, was gegenüber dem Vorjahr einem Wachstum von 61 Prozent entspricht.

(sda/bsh/mbü)

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