Die Fluggesellschaft Swiss profitiert von einer stabilen Nachfrage. Im ersten Quartal 2015 nahm die Zahl der Passagiere um 0,2 Prozent auf rund 3,53 Millionen zu.

Während die Zahl durchgeführter Flüge gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,9 Prozent reduziert wurde, stieg die Auslastung leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 78,9 Prozent. Im März zählte die Lufthansa-Tochter 1,30 Millionen Passagiere, das sind 0,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

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Streiks und Germanwings-Crash

Der gesamte LufthansaKonzern hat in seinem Schicksalsmonat März mit dem Absturz der Germanwings-Maschine und tagelangen Pilotenstreiks konzernweit etwas weniger Passagiere befördert. Zusammen mit ihren Töchtern Germanwings, Swiss und Austrian Airlines zählte Europas grösste Fluggesellschaft knapp 8,1 Millionen Fluggäste und damit 0,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern in Frankfurt mitteilte.

Der Rückgang entfiel jedoch einzig auf die österreichische Konzerntochter, die ihr Flugangebot deutlich verringert hatte. Die Auslastung der Maschinen verbesserte sich konzernweit um 0,6 Prozentpunkte auf 77,5 Prozent.

Rückgang bei Cargo

Rückgänge hatte auch die Frachttochter Lufthansa Cargo zu verbuchen. Konzernweit kam die Lufthansa auf rund 167 000 Tonnen Fracht und Luftpost, 5,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Auslastung der Frachträume verschlechterte sich um 4,5 Punkte auf 70,5 Prozent. Piloten der deutschen Konzerntöchter hatten an vier Tagen in Folge die Arbeit niedergelegt. Rund die Hälfte der Fracht wird in den Bäuchen der Passagierjets befördert.

(sda/dbe/ama)