Während des Pilotenstreiks der Lufthansa muss auch die Schweizer Tochter Swiss umplanen. Sie unterstützt die Muttergesellschaft, indem sie auf bestimmten Strecken grössere Flieger einsetzt. So wurden etwa Airbus A321 statt der kleineren A320 eingesetzt.

Aber auch andere Flieger wurden gewechselt. «Es wurde zum Beispiel auch die Bombardier C Series 100 anstelle einer Embraer 190 von Helvetic eingesetzt oder ein Airbus A319 anstelle eines Avro», so eine Sprecherin der Airline. Rund 2000 Sitzplätze zwischen deutschen und Schweizer Zielen hat Swiss allein in der Zeit vom 23. bis 26. November zusätzlich angeboten, sagt die Airline auf Anfrage. 

Flixbus profitiert

Auch auf die Strasse steigen viele Passagiere um. Der Anbieter Flixbus etwa spürt den Streik in den Buchungszahlen: «Gerade auf Metropolverbindungen wie Berlin–München oder auch Zürich–Frankfurt/Main verzeichnen wir aktuell bis zu 10 Prozent mehr Buchungen als sonst», so eine Sprecherin des Unternehmens.

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