Das Immobilienunternehmen Swiss Prime Site (SPS) hat im ersten Halbjahr 2013 den Gewinn um 25 Prozent auf 222,3 Millionen Franken gesteigert. Positiv ausgewirkt hat sich die Übernahme des Immobiliendienstleisters Wincasa, wie SPS mitteilte.

Der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg gegenüber der Vorjahresperiode um 15 Prozent auf 331,7 Millionen Franken. Darin enthalten sind Neubewertungen von 169,8 Millionen Franken, das sind 30 Prozent mehr als im ersten Semester 2012.

Die Nettomieterträge gingen dagegen um 2,4 Prozent auf 199,3 Millionen Franken zurück. Das Unternehmen begründet dies hauptsächlich mit dem Wegfall von Mieteinnahmen aus Verkäufen und höheren Leerständen.

Rückgang bei Jelmoli

Der gesamte betriebliche Ertrag stieg um 14 Prozent auf 320,8 Millionen Franken. Darin enthalten sind die Umsätze der Segmente Hotellerie und Gastronomie sowie Detailhandel. Mit dem Zürcher Warenhaus Jelmoli machte SPS 2,4 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahr. Das Management führt dies auf die «witterungsbedingte Kaufzurückhaltung der Kunden» zurück, wie es in der Mitteilung heisst.

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Das Immobilienportfolio der Firma wurde per Ende Juni mit 8,88 Milliarden Franken bewertet, was einer Steigerung um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Ertrag aus Immobiliendienstleistungen erreichte dank des Erwerbs von Wincasa 45,6 Millionen Franken.

Das Unternehmen blickt dank der weiterhin stabilen Konjunktur optimistisch auf das laufende Jahr. Es erwartet eine anhaltende binnenwirtschaftliche Nachfrage und rechnet mit höheren EBIT- und Gewinnzahlen.

(sda/rcv/aho)