Das Immobilienunternehmen Swiss Prime Site (SPS Aktienkurs), dem unter anderem der kürzlich fertig gestellte Prime Tower in Zürich gehört, hat sein Ergebnis in der ersten Jahreshälfte deutlich verbessert. Der Betriebsgewinn (Ebit) fiel mit 241,5 Millionen Franken 18,1 Prozent höher aus als 2010, der Reingewinn mit 152,4 Millionen Franken sogar 41,1 Prozent höher.

77,7 Millionen Franken des Gewinns sind auf Neubewertungen von Liegenschaften zurückzuführen, wie SPS mitteilte. Das Unternehmen habe vom robusten Wirtschaftsumfeld, von den tiefen Zinsen und dem steigenden Interesse an indirekten Immobilienanlagen profitiert, hiess es im Communiqué weiter.

Die Nettomieterträge der Gesellschaft, die sich auf Liegenschaften mit Verkaufs- und Büroflächen spezialisiert hat, nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent auf 203,8 Millionen Franken ab. Der Rückgang der Mieteinnahmen sei hauptsächlich auf den Verkauf von Liegenschaften zurückzuführen, schrieb SPS.

Zu Einnahmeausfällen ist es aber auch durch einen höheren Anteil nicht vermieteter Büros und Läden gekommen. Das Warenhaus Jelmoli an der Bahnhofstrasse in Zürich, das seit dem Kauf des Immobilienportfolios der einstigen Warenhauskette ebenfalls zu SPS gehört, hat seinen Nettoumsatz indes um 5,7 Prozent auf 73,7 Millionen Franken steigern können.

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Der gesamte betriebliche Ertrag der SPS war dennoch rückläufig, da im Vorjahr noch Umsatz mit dem inzwischen verkauften Kreditkartengeschäft generiert wurde.

(laf/tno/sda)