Die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site (SPS) hat im ersten Halbjahr dank neu vermieteten Projekten wie etwa dem Medienpark in Zürich sowie Zukäufen rekordhohe Einnahmen verbucht. Weil Erfolge aus den Liegenschaftsverkäufen aber erst im 2. Halbjahr verbucht werden, liegen die Gewinne unter Vorjahr.

Der Gesamtertrag, bei dem SPS unter anderem Einnahmen aus Vermietungen einrechnet, legte um 6,7 Prozent auf 530,5 Millionen Franken zu. Kasse macht SPS hier unter anderem mit neuen Projekte wie dem Medienpark Zürich, in den das Gemeinschaftsunternehmen Riniger Axel Springer als Ankermieter eingezogen ist.

Millionenumsatz mit Jelmoli-Gebäude

Der von der Tochter Wincasa stammende Ertrag aus Immobiliendienstleistungen wuchs um 6,7 Prozent 67 Millionen Franken. Im Geschäftsfeld Retail, welcher nur noch das Kaufhaus Jelmoli in Zürich umfasst, blieb der Umsatz mit 60,8 Millionen Franken konstant.

Mit Wohn- und Pflegezentren (Ertrag aus Leben im Alter) wuchs SPS um 16 Prozent auf knapp 176 Millionen Franken.

Weniger Reingewinn

Der Reingewinn reduzierte sich um 3,4 Prozent auf 141 Millionen Franken, wie SPS am Donnerstag mitteilte. Auf operativer Ebene blieb ein Ebit von 215 Millionen Franken (-4,1 Prozent). Dies habe damit zu tun, dass Liegenschaftsverkäufe wie etwa der Teilverkauf des Gewerbe- und Verwaltungszentrums Espace Tourbillion in Genf erst später verrechnet werden können, begründet SPS.

Beim Ausblick gibt sich SPS optimistisch. Die Leerstandsquote, die sich im Halbjahr bereits von 6,1 Prozent per Ende 2016 auf 5,5 Prozent verbessert hat, wird nochmals zurück gehen. Die Leerstandsquote ist ein Gradmesser für die Attraktivität des Immobilienportfolios. Auch beim Betriebsertrag und dem Betriebsgewinn rechnet SPS mit Verbesserungen.

(sda/ise/me)

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