Das Immobilienunternehmen PSP Swiss Property hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen um 2,1 Prozent höheren Liegenschaftsertrag von 208,6 Millionen Franken erwirtschaftet.

Die Neubewertung des Immobilienparks fiel mit 95,7 Millionen um rund einen Viertel tiefer aus als in der Vorjahresperiode. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA ohne Liegenschaftserfolge stieg um 3 Prozent auf 187,3 Millionen und die entsprechende Marge auf 82,6 von 81,6 Prozent im Vorjahr.

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Unter dem Strich verblieb - unter Ausklammerung der Liegenschaftserfolge - ein um 10 Prozent höherer Reingewinn von 135 Millionen Franken. Zum Ergebnis beigetragen haben neben dem höheren Liegenschaftsertrag vor allem die Verkäufe von 43 Eigentumswohnungen auf dem Löwenbräu-Areal in Zürich sowie ein tieferer Finanzaufwand, wie PSP mitteilte. Der gesamte Reingewinn (inklusive Bewertungsdifferenzen) sank aber um 3,1 Prozent auf 208,5 Millionen, wobei dies hauptsächlich auf die geringere Aufwertung der Liegenschaften zurückführen sei.

Optimistisch für das Gesamtjahr

Mit den Zahlen wurden die Markterwartungen (AWP-Konsens) auf Gewinnstufe übertroffen. Beim Liegenschaftsertrag hatten Analysten im Durchschnitt 208,6 Millionen Franken erwartet, für den EBITDA und den Reingewinn ohne Liegenschaftserfolge waren es 182,8 bzw. 129,7 Millionen Franken.

Die Leerstandsquote betrug per Ende September 9 Prozent. Davon waren 1,7 Prozentpunkte auf laufende Sanierungsarbeiten an diversen Liegenschaften zurückzuführen und 1,4 Prozentpunkte auf die Totalsanierung der Liegenschaften am Bahnhofplatz/Bahnhofquai in Zürich. Diese werden auf Ende Jahr in Entwicklungsliegenschaften umklassifiziert. Für das Gesamtjahr zeigt sich das PSP-Management weiterhin zuversichtlich. Besonderes Augenmerk lege man weiterhin auf die Renovation und Modernisierung einzelner Liegenschaften sowie auf die Weiterentwicklung der Areale und Projekte, heisst es.

Bei der Leerstandsquote rechnet PSP neu mit einem Wert von unter 9,5 Prozent (bisher «rund 10%»). Die EBITDA-Prognose von rund 240 Millionen Franken (ohne Liegenschaftserfolg) wurde hingegen bestätigt.

(awp/muv)